Vorsicht: Gefährliche E-Mails

Seit Freitagmittag (13. März 2020) versuchen Cyberkriminelle die Verunsicherung der Bevölkerung aufgrund der Situation um das Coronavirus auszunutzen. Anhand von E-Mails mit gefälschtem Absender des BAG versuchen sie, Malware zu verbreiten. Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI warnt die Bevölkerung. Diese E-Mails sind umgehend zu löschen.

Seien Sie vorsichtig im Umgang mit E-Mails:

–          Auch bei vermeintlich bekannten Absendern Anhänge nicht gleich öffnen und auf Links nicht sofort klicken. Im Zweifel beim angeblichen Absender auf anderem Kanal (z.B. Telefon) E-Mail und Anhänge verifizieren.

–          Falls Sie versehentlich eine solche E-Mail geöffnet haben sollten, schalten Sie umgehend Ihren Computer aus. Setzen Sie wenn möglich den Computer neu auf oder kontaktieren Sie dazu zur Unterstützung Ihr Fachgeschäft. Wechseln Sie anschliessend umgehend Ihre Passwörter.

Weitere Informationen.

Hochschule Luzern – Informatik
Lucerne School of Information Technology

Postadresse:
Suurstoffi 1, CH-6343 Rotkreuz
T +41 41 757 68 11
www.hslu.ch/informatik

Microsoft Calling …

Kriminelle geben sich aktuell am Telefon als Mitarbeiter von Microsoft aus und wollen angeblich den Computer ihrer Opfer nach dem Support-Ende von Windows 7 (14. Januar 2020) vor Schäden schützen oder beim Umstieg auf ein neueres Windows helfen. Tatsächlich drängen die Betrüger ihre Opfer dazu, eine Fernwartungs-Software zu installieren, wonach die Betrüger vollen Systemzugriff haben.

Gegenmassnahmen:

·         Unerwartete Anrufe sofort beenden – Microsoft ruft nach eigenen Angaben niemals unaufgefordert Kunden an.

·         Bei Unsicherheit über offizielle, bekannte Kanäle (offizielle Telefonnummern, E-Mail Adresse, Internetadresse) Hilfe z.B. bei Microsoft oder PC-Support-Dienstleister anfordern.

·         Betroffene Produkte (z.B. Windows 7) möglichst schnell ersetzen, falls noch verwendet.

Quelle: http://www.ebas.ch